Ortstermin
„Wer hier aussteigt, ist noch nicht ganz in der Stadt, aber schon mitten zwischen Mosel und Eifel.“
Der Bahnhof Wittlich, ein Hauptbahnhof vor den Toren der Stadt
→ Ein Ortstermin zwischen Eifel und Mosel.
Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin
Kurz gesagt
Wittlich Hauptbahnhof liegt an der Moselstrecke im Stadtteil Wengerohr. Bis 1987 hieß er Wengerohr, früher zweigten hier Bahnen nach Daun und nach Bernkastel-Kues ab.
Zwischen Eifel und Mosel liegt die Kreisstadt Wittlich an der Lieser.
Ihr Hauptbahnhof liegt nicht im Zentrum, sondern im Stadtteil Wengerohr.
Das hat mit der Geschichte der Bahn in dieser Region zu tun.

An der Moselstrecke
Wittlich Hauptbahnhof ist ein Durchgangsbahnhof an der Moselstrecke.
Diese Bahn verbindet Koblenz mit Trier.
Heute ist er der einzige Bahnhof der Stadt Wittlich.
Regionalzüge bringen Pendler und Ausflügler in beide Richtungen.

Früher hieß er Wengerohr
Der Bahnhof liegt im Stadtteil Wengerohr.
Bis zum 27. September 1987 trug er auch diesen Namen.
Erst dann wurde er in Wittlich Hauptbahnhof umbenannt.
Das Stadtzentrum liegt ein Stück entfernt.

Gut zu wissen
Wittlich Hauptbahnhof ist ein Durchgangsbahnhof an der Moselstrecke im Stadtteil Wengerohr und hieß bis zum 27. September 1987 Wengerohr. Früher zweigten hier Strecken nach Daun und nach Bernkastel-Kues ab.
Auf den früheren Trassen verläuft heute der Maare-Mosel-Radweg. Bis Dezember 2014 hielten hier täglich zwei Intercity-Zugpaare.
Ein verlorener Knoten
Früher zweigten hier zwei Nebenbahnen ab.
Die eine führte hinauf in die Eifel nach Daun.
Die andere führte an die Mosel nach Bernkastel-Kues.
Beide Strecken wurden später stillgelegt.

Radwege auf alten Trassen
Auf den alten Bahntrassen verläuft heute ein beliebter Radweg.
Er heißt Maare-Mosel-Radweg.
Er führt von der Eifel mit ihren Maaren hinunter bis an die Mosel.
Viele Radfahrer nutzen für die Rückfahrt die Bahn.

Einst ein seltener Fernhalt
Bis Dezember 2014 hielten hier täglich zwei Intercity-Zugpaare.
Damit gehörte der Bahnhof zu den am wenigsten genutzten Fernbahnhöfen Deutschlands.
Heute bestimmt der Nahverkehr das Bild.
Für die Region ist er trotzdem ein wichtiger Anschluss.

Eine Stadt mit alten Wurzeln
Wittlich hat eine sehr lange Geschichte.
Schon die Kelten siedelten hier.
Später stand in der Gegend eine große römische Villa.
Der Name der Stadt geht vermutlich auf einen römischen Kaiser zurück.

Die Säubrennerkirmes
Wittlich ist für ein ganz besonderes Fest bekannt.
Die Säubrennerkirmes geht auf eine alte Sage zurück.
Dabei wird viel gefeiert, gegessen und getanzt.
Tausende Gäste kommen dafür jedes Jahr in die Stadt.

Ankommen an der Lieser
Vom Bahnhof führt der Weg in die Altstadt an der Lieser.
Dort warten ein schöner Marktplatz und historische Gebäude.
Rundherum liegen Weinberge, Wälder und die Hügel der Eifel.
So ist Wittlich ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in zwei Landschaften.


Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Häufige Fragen
Wo liegt der Hauptbahnhof von Wittlich?
Wie hieß der Bahnhof früher?
Welche Strecken gab es früher?
Was ist der Maare-Mosel-Radweg?
Halten hier Fernzüge?
Weiterfahrt
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