Der Bahnhof Ratingen, Pendlertor zwischen Ruhrgebiet und Düsseldorf

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„Ratingen Ost, Ausstieg zur S 6 in Richtung Düsseldorf und Essen.“

Der Bahnhof Ratingen, Pendlertor zwischen Ruhrgebiet und Düsseldorf

→ Ein Ortstermin im Kreis Mettmann.

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Kurz gesagt

Ratingen ist mit über 88.000 Einwohnern die größte Stadt im Kreis Mettmann. Ihr Bahnhof Ratingen Ost bringt viele Pendler mit der S-Bahn ins nahe Düsseldorf.

Manche kleinen Städte haben ganz Großes hervorgebracht.

In Ratingen stand einst die erste Fabrik des europäischen Festlands.

Heute ist die Stadt vor allem ein wichtiger Wohn- und Pendlerort.

Ihr Bahnhof bringt die Menschen schnell in die nahen Großstädte.

Bahnhof Ratingen Ost
Foto: Stefan Flöper, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die größte Stadt im Kreis Mettmann

Ratingen ist eine große kreisangehörige Stadt im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann.

Mit mehr als 88.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt dieses Kreises.

Sie liegt in der Metropolregion Rhein-Ruhr.

Geografisch trifft hier das Niederrheinische Tiefland auf das Niederbergische Land.

Ringsum liegen die großen Städte Düsseldorf, Essen und Wuppertal.

Ratingen ist damit von starken Nachbarn umgeben.

Zugleich hat sich die Stadt viel eigenes Grün bewahrt.

Sie ist Sitz eines eigenen Amtsgerichts.

So verbindet Ratingen städtisches Leben mit ruhigen Ecken.

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Foto: Brassel48, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Bahnhof Ratingen Ost

Der wichtigste Bahnhof der Stadt ist Ratingen Ost.

Er liegt zwischen den Stadtteilen Ost und Mitte.

Vor allem für Pendler in den Raum Düsseldorf ist er von großer Bedeutung.

Der Bahnhof besitzt einen Mittelbahnsteig mit Zugang am nördlichen Ende.

Südlich der Anlage steht ein altes Weichenwärterhaus aus dem Jahr 1962.

Es wird noch mechanisch betrieben und ist für den südlichen Teil zuständig.

So trifft am Bahnhof alte Technik auf modernen Nahverkehr.

Täglich steigen hier viele Berufstätige in die Bahn.

Der Bahnhof ist damit ein wichtiger Punkt im Alltag der Stadt.

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Foto: Brassel48, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Ratingen ist mit über 88.000 Einwohnern die größte Stadt im Kreis Mettmann.

Am Bahnhof Ratingen Ost hält die S-Bahn-Linie S 6 von Köln über Düsseldorf nach Essen.

Von Ratingen Mitte fährt die Stadtbahnlinie U 72 direkt nach Düsseldorf.

Die Textilfabrik Cromford von 1783 gilt als die erste Fabrik des europäischen Kontinents.

Die S-Bahn-Linie S 6

Ratingen Ost gehört zur S-Bahn-Linie S 6.

Diese Linie verbindet Köln über Leverkusen und Düsseldorf mit Essen.

Auf ihrem Weg hält sie mitten in Ratingen.

So ist die Stadt eng in das Netz der S-Bahn Rhein-Ruhr eingebunden.

In wenigen Minuten erreicht man von hier die Düsseldorfer Innenstadt.

In die andere Richtung geht es rasch ins Ruhrgebiet.

Der dichte Takt macht die Bahn für viele zur ersten Wahl.

Morgens und abends sind die Züge entsprechend voll.

Die S 6 ist damit die Hauptschlagader des Nahverkehrs in Ratingen.

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Foto: Brassel48, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein zweiter Halt in Hösel

Ratingen hat aber nicht nur einen Bahnhof.

Auch im Stadtteil Hösel hält die S-Bahn-Linie S 6.

So ist der Norden der Stadt eigens ans Netz angebunden.

Zwei Stationen teilen sich damit den Schienenverkehr der Stadt.

Für die Bewohner bedeutet das kurze Wege zur nächsten Bahn.

Beide Halte führen zuverlässig in Richtung Düsseldorf und Essen.

So bleibt kaum ein Stadtteil weit von der Schiene entfernt.

Das erleichtert vielen Menschen den täglichen Weg zur Arbeit.

Die Bahn gehört in Ratingen fest zum Alltag.

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Foto: Brassel48, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Mit der Stadtbahn nach Düsseldorf

Neben der S-Bahn gibt es noch eine zweite Schienenverbindung.

Vom zentralen Halt Ratingen Mitte fährt die Stadtbahnlinie U 72.

Sie gehört zur Stadtbahn von Düsseldorf.

Über sie ist das Ratinger Zentrum direkt mit Düsseldorf verbunden.

In Ratingen verkehrt sie wie eine klassische Straßenbahn.

So kann man ohne Umweg mitten in die Nachbarstadt fahren.

Zusammen mit der S-Bahn ergibt das ein dichtes Angebot.

Ratingen ist damit gleich mehrfach an Düsseldorf angebunden.

Wer kein Auto nutzen will, kommt hier gut zurecht.

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Foto: Platte, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Knoten zwischen Ruhr und Rhein

Ratingen liegt genau zwischen dem Ruhrgebiet und dem Rheinland.

Diese Lage prägt seit jeher den Verkehr der Stadt.

Die Stadt gehört zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

Zahlreiche Buslinien ergänzen das Angebot von S-Bahn und Stadtbahn.

Fast alle Linien treffen am zentralen Knoten Ratingen Mitte zusammen.

Dort besteht Anschluss an die Stadtbahn nach Düsseldorf.

So laufen in der Stadtmitte viele Fäden zusammen.

Von Ratingen aus sind Düsseldorf, Essen und Wuppertal schnell erreicht.

Die gute Anbindung macht die Stadt für Pendler besonders beliebt.

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Foto: Platte, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die alte Stadt am Rande des Bergischen

Ratingen ist viel älter, als seine moderne Anbindung vermuten lässt.

Schon am 4. Dezember 1276 erhielt der Ort das Stadtrecht.

Verliehen wurde es von Graf Adolf V. von Berg.

Ratingen besaß früh ein Marktrecht, ein Zunftrecht und eine eigene Münze.

Sein Gericht war den Gerichten der Nachbarorte sogar übergeordnet.

Bis heute lädt die alte Stadtmitte zu einem Bummel ein.

Ihr Mittelpunkt ist die Kirche St. Peter und Paul.

Zwischen den alten Gassen spürt man die lange Geschichte.

So hat die Pendlerstadt einen historischen Kern bewahrt.

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Foto: Platte, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Cromford und der Blaue See

Ratingen trägt einen besonderen Platz in der Geschichte der Industrie.

Hier errichtete Johann Gottfried Brügelmann im Jahr 1783 die Textilfabrik Cromford.

Sie gilt als die erste Fabrik des europäischen Kontinents.

Mit ihr begann auf dem Festland das Zeitalter der Fabriken.

Heute wird die alte Fabrik als Textilmuseum weiterbetrieben.

Ein Rundgang zeigt, wie die frühe Industrie einst arbeitete.

Ganz in der Nähe liegt der bekannte Blaue See.

Er entstand in einem früheren Steinbruch und ist heute ein Ausflugsziel.

So verbindet Ratingen Industriegeschichte mit grüner Erholung.

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Foto: Platte, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Ratingen

Ankommen in Ratingen heißt, mitten zwischen Ruhr und Rhein auszusteigen.

Der Bahnhof bringt seine Gäste schnell in die Nachbarstädte oder ins Grüne.

Von hier sind die Altstadt, Cromford und der Blaue See gut zu erreichen.

Wer mag, fährt in wenigen Minuten weiter nach Düsseldorf.

Zwischen alter Fabrik, Stadtrecht und S-Bahn zeigt sich die Stadt vielseitig.

Und die S 6 bringt am Abend alle wieder bequem zurück.

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Foto: Brassel48, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Häufige Fragen

Welche Bahn hält am Bahnhof Ratingen Ost?
Hier hält die S-Bahn-Linie S 6, die Köln über Leverkusen und Düsseldorf mit Essen verbindet.
Wie komme ich von Ratingen nach Düsseldorf?
Mit der S 6 vom Bahnhof Ratingen Ost oder mit der Stadtbahnlinie U 72 ab Ratingen Mitte.
Seit wann hat Ratingen das Stadtrecht?
Ratingen erhielt bereits am 4. Dezember 1276 durch Graf Adolf V. von Berg das Stadtrecht.
Was ist die Textilfabrik Cromford?
Sie wurde 1783 von Johann Gottfried Brügelmann errichtet und gilt als die erste Fabrik des europäischen Kontinents.
Was kann man in Ratingen unternehmen?
Beliebt sind die Altstadt, das Textilmuseum Cromford und der Blaue See in einem früheren Steinbruch.

Weiterfahrt

→ Ortstermin: Düsseldorf Hauptbahnhof – Düsseldorf ist die Landeshauptstadt und über S-Bahn und Stadtbahn direkt mit Ratingen verbunden.

→ Ortstermin: Der Bahnhof Düsseldorf-Bilk – Essen im Ruhrgebiet ist mit der S-Bahn-Linie S 6 gut zu erreichen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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