Der Bahnhof Pamplona, Tor zur Stadt des San Fermín

Ortstermin

„Pamplona, der Alvia in Richtung Madrid steht zur Abfahrt bereit.“

Der Bahnhof Pamplona, Tor zur Stadt des San Fermín

→ Ein Ortstermin in Navarra.

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Kurz gesagt

Pamplona ist die Hauptstadt der nordspanischen Region Navarra und weltberühmt für das Fest San Fermín. Ihr Bahnhof wurde schon 1860 eröffnet und verbindet die Stadt heute per Alvia mit Madrid.

Wer in Pamplona aus dem Zug steigt, ist in der alten Hauptstadt des Königreichs Navarra.

Der Bahnhof liegt am nördlichen Rand der Stadt.

Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis in die Gassen, durch die einmal im Jahr die Stiere rennen.

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Foto: André Marques, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Der Bahnhof am Rand der Stadt

Der Bahnhof von Pamplona liegt nördlich der alten Innenstadt.

Betrieben wird er von der spanischen Bahngesellschaft Renfe.

Die Anlagen selbst gehören dem Netzbetreiber Adif.

Vom Bahnhof bringen Busse die Reisenden ins Zentrum.

So beginnt hier der Weg in die Hauptstadt Navarras.

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Foto: André Marques, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Eröffnet 1860

Der Bahnhof Pamplona wurde am 15. September 1860 eröffnet.

Er lag an der neuen Strecke von Zaragoza nach Pamplona.

Nach schwierigen Anfängen ging die Bahn 1878 an die große Nordbahn über.

Im Jahr 1950 wurde der Bahnhof neu gebaut.

So erhielt die Stadt ihr heutiges Empfangsgebäude.

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Foto: André Marques, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Pamplona wurde 1860 eröffnet und 1950 neu gebaut; er liegt am Nordrand der Stadt.

Schnelle Alvia-Züge fahren über Tafalla nach Madrid, dazu gibt es Verbindungen nach Vitoria und Zaragoza.

Zur Altstadt mit der Plaza del Castillo gelangt man vom Bahnhof mit Bus oder zu Fuß.

Mit dem Alvia nach Madrid

Von Pamplona fahren schnelle Alvia-Züge bis in die Hauptstadt Madrid.

Ihr Weg führt über die Stadt Tafalla nach Süden.

Andere Züge verbinden Pamplona mit Vitoria-Gasteiz.

Regionalzüge fahren zurück in Richtung Zaragoza.

So ist die Stadt gut an das spanische Netz angebunden.

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Foto: André Marques, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die Schmalspurbahn El Irati

Früher begann in Pamplona auch eine kleine Nebenbahn.

Sie trug den Namen El Irati und fuhr in Richtung Sangüesa.

Bis zum Jahr 1956 war der Bahnhof ein Knotenpunkt dieser Strecke.

Dann wurde die alte Schmalspurbahn eingestellt.

Geblieben ist die Erinnerung an eine ganz eigene kleine Bahnwelt.

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Foto: André Marques, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Der Bahnhof in Zahlen

Im Jahr 2018 nutzten rund 977.000 Reisende den Bahnhof.

Damit ist Pamplona ein mittelgroßer, aber wichtiger Halt im Norden.

Seit 1941 gehört er zum landesweiten Netz der Renfe.

Mehrere Linien treffen hier aufeinander.

Vom Vorplatz ist das Zentrum rasch zu erreichen.

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Foto: Smiley.toerist, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

San Fermín und die Stiere

Weltberühmt ist Pamplona für sein Fest San Fermín.

Es wird jedes Jahr vom 6. bis zum 14. Juli gefeiert.

Jeden Morgen um acht Uhr findet der berühmte Stierlauf statt.

Auf rund 825 Metern rennen die Menschen vor den Stieren durch die Gassen.

Der Schriftsteller Ernest Hemingway machte dieses Fest in aller Welt bekannt.

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Foto: Smiley.toerist, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Kathedrale und Zitadelle

Im Herzen der Altstadt steht die Kathedrale Santa María la Real.

Ihr gotischer Bau entstand zwischen 1387 und 1525.

Am Rand der Stadt liegt die sternförmige Zitadelle.

Sie wurde ab dem Jahr 1571 unter König Philipp II. errichtet.

Ihre Wälle sind heute ein weiter grüner Park.

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Foto: Smiley.toerist, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Plaza del Castillo

Das Wohnzimmer der Stadt ist die Plaza del Castillo.

Rund um den weiten Platz reihen sich Cafés unter Arkaden.

In einem von ihnen, dem Café Iruña, verkehrte einst Hemingway.

Von hier führen enge Gassen in alle Teile der Altstadt.

Am Abend füllt sich der Platz mit Menschen aus der ganzen Stadt.

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Foto: Xabier Marín López, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Pamplona

Ankommen in Pamplona heißt, mitten in Navarra zu stehen.

Vom Bahnhof führt der Weg hinauf in die alte Oberstadt.

Nach einer Weile steht man auf der Plaza del Castillo.

Von dort ist es nicht weit zur Kathedrale und zur Zitadelle.

So lässt sich Pamplona an einem Tag bequem zu Fuß entdecken.

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Foto: Zarateman, CC0, via Wikimedia Commons

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Häufige Fragen

Wann wurde der Bahnhof Pamplona eröffnet?
Er ging am 15. September 1860 an der Strecke von Zaragoza in Betrieb und wurde 1950 neu gebaut.
Wohin fahren die Züge von Pamplona?
Mit dem Alvia über Tafalla nach Madrid sowie nach Vitoria-Gasteiz und in Richtung Zaragoza.
Was war die Bahn El Irati?
Eine kleine Schmalspurbahn in Richtung Sangüesa, deren Knotenpunkt Pamplona bis 1956 war.
Was ist San Fermín?
Das Fest vom 6. bis 14. Juli mit dem täglichen Stierlauf um acht Uhr, das Hemingway weltberühmt machte.
Was kann man vom Bahnhof aus erreichen?
Die Plaza del Castillo, die Kathedrale Santa María la Real und die sternförmige Zitadelle.

Weiterfahrt

→ Ortstermin: Zaragoza-Delicias – die große Stadt am Ebro

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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