Ortstermin
„Pamplona, der Alvia in Richtung Madrid steht zur Abfahrt bereit.“
Der Bahnhof Pamplona, Tor zur Stadt des San Fermín
→ Ein Ortstermin in Navarra.
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Kurz gesagt
Pamplona ist die Hauptstadt der nordspanischen Region Navarra und weltberühmt für das Fest San Fermín. Ihr Bahnhof wurde schon 1860 eröffnet und verbindet die Stadt heute per Alvia mit Madrid.
Wer in Pamplona aus dem Zug steigt, ist in der alten Hauptstadt des Königreichs Navarra.
Der Bahnhof liegt am nördlichen Rand der Stadt.
Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis in die Gassen, durch die einmal im Jahr die Stiere rennen.

Der Bahnhof am Rand der Stadt
Der Bahnhof von Pamplona liegt nördlich der alten Innenstadt.
Betrieben wird er von der spanischen Bahngesellschaft Renfe.
Die Anlagen selbst gehören dem Netzbetreiber Adif.
Vom Bahnhof bringen Busse die Reisenden ins Zentrum.
So beginnt hier der Weg in die Hauptstadt Navarras.

Eröffnet 1860
Der Bahnhof Pamplona wurde am 15. September 1860 eröffnet.
Er lag an der neuen Strecke von Zaragoza nach Pamplona.
Nach schwierigen Anfängen ging die Bahn 1878 an die große Nordbahn über.
Im Jahr 1950 wurde der Bahnhof neu gebaut.
So erhielt die Stadt ihr heutiges Empfangsgebäude.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Pamplona wurde 1860 eröffnet und 1950 neu gebaut; er liegt am Nordrand der Stadt.
Schnelle Alvia-Züge fahren über Tafalla nach Madrid, dazu gibt es Verbindungen nach Vitoria und Zaragoza.
Zur Altstadt mit der Plaza del Castillo gelangt man vom Bahnhof mit Bus oder zu Fuß.
Mit dem Alvia nach Madrid
Von Pamplona fahren schnelle Alvia-Züge bis in die Hauptstadt Madrid.
Ihr Weg führt über die Stadt Tafalla nach Süden.
Andere Züge verbinden Pamplona mit Vitoria-Gasteiz.
Regionalzüge fahren zurück in Richtung Zaragoza.
So ist die Stadt gut an das spanische Netz angebunden.

Die Schmalspurbahn El Irati
Früher begann in Pamplona auch eine kleine Nebenbahn.
Sie trug den Namen El Irati und fuhr in Richtung Sangüesa.
Bis zum Jahr 1956 war der Bahnhof ein Knotenpunkt dieser Strecke.
Dann wurde die alte Schmalspurbahn eingestellt.
Geblieben ist die Erinnerung an eine ganz eigene kleine Bahnwelt.

Der Bahnhof in Zahlen
Im Jahr 2018 nutzten rund 977.000 Reisende den Bahnhof.
Damit ist Pamplona ein mittelgroßer, aber wichtiger Halt im Norden.
Seit 1941 gehört er zum landesweiten Netz der Renfe.
Mehrere Linien treffen hier aufeinander.
Vom Vorplatz ist das Zentrum rasch zu erreichen.

San Fermín und die Stiere
Weltberühmt ist Pamplona für sein Fest San Fermín.
Es wird jedes Jahr vom 6. bis zum 14. Juli gefeiert.
Jeden Morgen um acht Uhr findet der berühmte Stierlauf statt.
Auf rund 825 Metern rennen die Menschen vor den Stieren durch die Gassen.
Der Schriftsteller Ernest Hemingway machte dieses Fest in aller Welt bekannt.

Kathedrale und Zitadelle
Im Herzen der Altstadt steht die Kathedrale Santa María la Real.
Ihr gotischer Bau entstand zwischen 1387 und 1525.
Am Rand der Stadt liegt die sternförmige Zitadelle.
Sie wurde ab dem Jahr 1571 unter König Philipp II. errichtet.
Ihre Wälle sind heute ein weiter grüner Park.

Die Plaza del Castillo
Das Wohnzimmer der Stadt ist die Plaza del Castillo.
Rund um den weiten Platz reihen sich Cafés unter Arkaden.
In einem von ihnen, dem Café Iruña, verkehrte einst Hemingway.
Von hier führen enge Gassen in alle Teile der Altstadt.
Am Abend füllt sich der Platz mit Menschen aus der ganzen Stadt.

Ankommen in Pamplona
Ankommen in Pamplona heißt, mitten in Navarra zu stehen.
Vom Bahnhof führt der Weg hinauf in die alte Oberstadt.
Nach einer Weile steht man auf der Plaza del Castillo.
Von dort ist es nicht weit zur Kathedrale und zur Zitadelle.
So lässt sich Pamplona an einem Tag bequem zu Fuß entdecken.

Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
