Ortstermin
„Auf der einen Seite beginnen die Weinberge, auf der anderen der Wald, und an manchen Tagen dampft ein kleiner Museumszug.“
Der Bahnhof Neustadt an der Weinstraße, zwischen Reben und Pfälzerwald
→ Ein Ortstermin in der Pfalz.
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Kurz gesagt
Der Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße wurde am 11. Juni 1847 eröffnet. Heute halten hier auch Fernzüge, und der Bahnhof ist Tor zum Pfälzerwald und zur Deutschen Weinstraße.
Am Rand des Pfälzerwalds, mitten im Weinland der Pfalz, liegt Neustadt an der Weinstraße.
Ihr Bahnhof gehört zu den ältesten der Region.
Und über der Stadt thront ein Schloss, das Geschichte geschrieben hat.

Eröffnet im Jahr 1847
Der Bahnhof wurde am 11. Juni 1847 eröffnet.
Damals war er Endpunkt des ersten Abschnitts der Pfälzischen Ludwigsbahn.
Diese Strecke begann am Rhein gegenüber von Mannheim, im heutigen Ludwigshafen.
Später wurde sie über den Pfälzerwald hinweg verlängert.

Ein Name mit Geschichte
Früher hieß die Stadt Neustadt an der Haardt.
So hieß bis 1935 auch der Bahnhof.
Nach dem Zweiten Weltkrieg trug er den alten Namen noch einmal für einige Jahre.
Seit 1950 ist er dauerhaft nach der Weinstraße benannt.

Gut zu wissen
Der Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße wurde am 11. Juni 1847 als Endpunkt des ersten Abschnitts der Pfälzischen Ludwigsbahn eröffnet. Bis 1935 und von 1945 bis 1950 hieß er Neustadt an der Haardt, heute halten hier auch Fernzüge.
Am Bahnhof liegt ein Eisenbahnmuseum, an bestimmten Tagen fährt das Kuckucksbähnel von Lambrecht nach Elmstein. Über der Stadt steht das Hambacher Schloss, Schauplatz des Hambacher Fests von 1832.
Fernzüge und Nahverkehr
In Neustadt halten auch Züge des Fernverkehrs.
Dazu kommen Regionalzüge und S-Bahnen in viele Richtungen.
Neben den Hauptbahnsteigen gibt es mit Böbig eine zweite Zugangsstelle.
Seit 2013 hat die Stadt außerdem einen Haltepunkt Neustadt Süd.

Das Kuckucksbähnel
Neustadt ist auch ein Ziel für Eisenbahnfreunde.
An bestimmten Tagen dampft das Kuckucksbähnel durch den Pfälzerwald.
Die kleine Museumsbahn fährt von Lambrecht hinauf nach Elmstein.
Viele dieser Fahrten beginnen schon in Neustadt.

Ein Museum im Lokschuppen
Direkt am Bahnhof liegt ein Eisenbahnmuseum.
In einem alten Lokschuppen stehen historische Lokomotiven und Wagen.
Sie erzählen von der Geschichte der Eisenbahn in der Pfalz.
Für Kinder und Erwachsene ist das ein spannender Ausflug.

Das Hambacher Schloss
Über der Stadt liegt das Hambacher Schloss.
Im Jahr 1832 versammelten sich dort Tausende Menschen zum Hambacher Fest.
Sie forderten Freiheit, Einheit und Demokratie.
Das Schloss gilt deshalb als Wiege der deutschen Demokratie.

An der Deutschen Weinstraße
Neustadt liegt mitten an der Deutschen Weinstraße.
Rund um die Stadt wachsen Reben, so weit das Auge reicht.
Im Herbst feiert die Stadt ein großes Weinlesefest.
Dabei wird auch die Deutsche Weinkönigin gekrönt.

Ankommen in der Pfalz
Wer in Neustadt aussteigt, erreicht die Altstadt in wenigen Minuten.
Fachwerkhäuser, Weinstuben und ein lebendiger Marktplatz warten dort.
Hinter der Stadt beginnt der Pfälzerwald mit seinen Wanderwegen.
So bietet ein einziger Bahnhof Wein, Wald und Geschichte.


Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Häufige Fragen
Seit wann gibt es den Bahnhof?
Halten hier Fernzüge?
Was ist das Kuckucksbähnel?
Warum ist das Hambacher Schloss berühmt?
Wie hieß der Bahnhof früher?
Weiterfahrt
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