Ortstermin
„Sehr geehrte Fahrgäste, Sie erreichen Marktredwitz, Kreuzungsbahnhof im Fichtelgebirge, Anschluss in Richtung Hof, Cheb und Nürnberg.“
Der Bahnhof Marktredwitz, ein Kreuz zweier Hauptstrecken im Fichtelgebirge
→ Ein Ortstermin im Fichtelgebirge im Nordosten Bayerns.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Marktredwitz wurde 1878 eröffnet und ist der einzige Bahnhof der Stadt. Hier kreuzen sich die Strecken Nürnberg–Cheb und Weiden–Oberkotzau, weshalb er ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in Nordbayern ist.
Marktredwitz ist eine Stadt im Fichtelgebirge, deren Bahnhof einmal ganz Europa verband.
Hier kreuzen sich zwei Hauptstrecken, und lange fuhren die Fernzüge nach Prag und Stockholm über diesen Ort.
Der Bahnhof wurde 1878 eröffnet.

Der einzige Bahnhof der Kreisstadt
Der Bahnhof Marktredwitz ist der einzige Bahnhof der Großen Kreisstadt im Regierungsbezirk Oberfranken.
Hier kreuzen sich die beiden Hauptstrecken Nürnberg–Cheb und Weiden–Oberkotzau.
Damit ist er ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in Nordbayern.
Er liegt im nordwestlichen Stadtgebiet, nur etwa fünf Gehminuten von der Innenstadt entfernt.

Eröffnet 1878
Am 15. Mai 1878 wurde der Bahnhof von den Königlich Bayerischen Verkehrsanstalten eröffnet.
Er entstand zusammen mit der Bahnstrecke Schnabelwaid–Holenbrunn.
Zunächst war er ein Durchgangsbahnhof an dieser einen Strecke.
Erst weitere Strecken machten aus ihm einen Kreuzungsbahnhof.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Marktredwitz wurde am 15. Mai 1878 mit der Bahnstrecke Schnabelwaid–Holenbrunn eröffnet und ab 1879 und 1882 durch weitere Strecken zum Kreuzungsbahnhof.
Vor dem Zweiten Weltkrieg kreuzten sich hier die Fernlinien Rom–Stockholm und Paris–Prag; bis 2006 hielt der InterCity Nürnberg–Hof–Dresden, heute der Franken-Sachsen-Express.
Der Bahnhof ist der einzige der Stadt und liegt etwa fünf Gehminuten von der Innenstadt entfernt.
Wie der Kreuzungsbahnhof entstand
Am 20. November 1879 kam der Abzweig nach Schirnding hinzu, der später bis Cheb verlängert wurde.
Am 1. Juni 1882 folgte die Verbindung nach Wiesau.
Beide Strecken gehören heute zu den Linien Nürnberg–Cheb und Weiden–Oberkotzau.
So wuchs der Durchgangsbahnhof zum Kreuzungsbahnhof heran.

Ein Knoten für ganz Europa
Vor dem Zweiten Weltkrieg war Marktredwitz ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt für ganz Europa.
Hier kreuzten sich die Linien Rom–München–Berlin–Stockholm und Paris–Nürnberg–Prag.
Täglich verließen über hundert Züge den Bahnhof in die vier Himmelsrichtungen.
Für eine kleine Stadt im Fichtelgebirge war das eine erstaunliche Bedeutung.
Der Bahnhof lag mitten auf den großen Reisewegen des Kontinents.

Von der Grenze zum Franken-Sachsen-Express
Auch nach der Grenzöffnung spielte der Bahnhof eine wichtige Rolle.
Für viele Reisende aus dem Osten war Marktredwitz ein erster Halt hinter der Grenze.
Bis 2006 hielt hier der InterCity von Nürnberg über Hof nach Dresden.
Seither übernimmt der Franken-Sachsen-Express diese Verbindung im Regionalverkehr.

Der Bahnhof und die Stadt
Vom zentralen Omnibusbahnhof am Bahnhofplatz fahren die Linienbusse ins Umland.
Direkt am Bahnhof stehen ein Hotel und ein Ärztehaus.
Auch der Hauptsitz eines bekannten Herstellers technischer Federn liegt gleich nebenan.
So ist der Bahnhof bis heute ein belebter Ort in der Stadt.

Eine Stadt im Fichtelgebirge
Marktredwitz ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge.
Sie liegt am Rand der Selb-Wunsiedler-Hochfläche im Tal der Kössein.
Gemeinsam mit der Kreisstadt Wunsiedel bildet sie ein Oberzentrum.
Unmittelbar angrenzend beginnt der Landkreis Tirschenreuth, der schon zur Oberpfalz gehört.

An der Bayerischen Porzellanstraße
Marktredwitz liegt an der Bayerischen Porzellanstraße.
Sie erinnert an die lange Tradition der Porzellanherstellung in der Region.
In der Stadt laden ein alter Marktplatz und das Rathaus zum Bummeln ein.
Rundherum locken die Höhen des Fichtelgebirges zum Wandern.

Ankommen in Marktredwitz
Wer in Marktredwitz ankommt, steht an einem Bahnhof, der einmal große Fernzüge sah.
Vom Bahnhofplatz sind es nur wenige Minuten in die Innenstadt.
Dort warten der Marktplatz und das Rathaus mitten im Fichtelgebirge.
So verbindet ein Besuch die Geschichte eines großen Knotens mit einer ruhigen Stadt.

Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof Marktredwitz eröffnet?
Welche Strecken kreuzen sich in Marktredwitz?
Warum war der Bahnhof so bedeutend?
Welche Züge halten heute?
Was kann man in Marktredwitz sehen?
Weiterfahrt
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