Ortstermin
„In diesem Bahnhof kann man mit einem Schritt von Deutschland nach Tschechien gehen.“
Der Bahnhof Bayerisch Eisenstein, ein Bahnhof mitten auf der Grenze
→ Ein Ortstermin im Bayerischen Wald.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín ist ein Grenzbahnhof zwischen Deutschland und Tschechien. Hier enden die Strecke aus Landshut und die Strecke aus Pilsen.
Tief im Bayerischen Wald, am Fuß des Großen Arber, liegt Bayerisch Eisenstein.
Direkt an der Grenze steht ein besonderer Bahnhof.
Er gehört gleich zwei Ländern.

Ein Bahnhof, zwei Länder
Der Bahnhof trägt einen doppelten Namen: Bayerisch Eisenstein und Železná Ruda-Alžbětín.
Er ist ein Grenzbahnhof zwischen Deutschland und Tschechien.
Die Grenze verläuft sogar mitten durch das Empfangsgebäude.
Das macht ihn zu einem der ungewöhnlichsten Bahnhöfe Europas.

Zwei Strecken treffen sich
Von deutscher Seite kommt die Strecke aus Landshut über Plattling und Zwiesel.
Von tschechischer Seite führt eine Strecke nach Pilsen.
Beide enden hier im selben Bahnhof.
So ist er ein Tor zwischen zwei Ländern.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Bayerisch Eisenstein / Železná Ruda-Alžbětín ist Betriebsstelle der Strecken Landshut–Bayerisch Eisenstein und Železná Ruda-Alžbětín–Plzeň. Er ist Grenzbahnhof zwischen Deutschland und Tschechien, die Grenze verläuft durch das Empfangsgebäude.
Nach Jahrzehnten der Teilung wurde die Verbindung nach der Wende wieder geöffnet. Über dem Ort erhebt sich der Große Arber, der höchste Berg des Bayerischen Waldes.
Die Waldbahn
Auf deutscher Seite fahren die Züge der Waldbahn.
Sie verbinden Bayerisch Eisenstein mit Zwiesel und Plattling.
Die Fahrt führt durch dichte Wälder und kleine Orte.
Viele Wanderer und Urlauber nutzen diese Verbindung.

Getrennt und wieder vereint
Nach dem Zweiten Weltkrieg teilte der Eiserne Vorhang den Bahnhof.
Über Jahrzehnte fuhren keine Züge über die Grenze.
Erst nach der Wende wurde die Verbindung wieder geöffnet.
Heute kann man wieder durchgehend von Bayern nach Böhmen reisen.

Museen im Bahnhof
Im Bahnhofsgebäude gibt es heute Ausstellungen.
Ein Museum erzählt von der Geschichte der Lokalbahnen.
Dazu kommen Informationen über die Natur der Region.
Der Bahnhof ist damit selbst ein Ausflugsziel.

Der Große Arber
Über Bayerisch Eisenstein erhebt sich der Große Arber.
Er ist der höchste Berg des Bayerischen Waldes.
Im Winter ist er ein beliebtes Skigebiet.
Im Sommer führen Wanderwege und eine Bergbahn hinauf.

Mitten im Wald
Rund um den Ort erstrecken sich riesige Wälder.
Auf beiden Seiten der Grenze liegen Schutzgebiete.
Auf deutscher Seite ist es der Nationalpark Bayerischer Wald, auf tschechischer der Nationalpark Šumava.
Zusammen bilden sie eines der größten Waldgebiete Mitteleuropas.

Ankommen an der Grenze
Wer in Bayerisch Eisenstein aussteigt, erlebt Europa ohne Schranken.
Mit einem Schritt wechselt man das Land.
Deutsch und Tschechisch hört man auf dem Bahnsteig gleichermaßen.
So ist dieser Bahnhof ein Symbol für ein zusammengewachsenes Europa.


Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Häufige Fragen
Warum hat der Bahnhof zwei Namen?
Wo verläuft die Grenze?
Welche Strecken enden hier?
Seit wann fahren wieder Züge über die Grenze?
Welcher Berg liegt in der Nähe?
Weiterfahrt
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