Ortstermin
„Auf Gleis 1 fährt ein die Oberlandbahn nach Rosenheim, Halt in Bad Aibling, bitte einsteigen.“
Der Bahnhof Bad Aibling, Halt im ältesten Moorbad Bayerns
→ Ein Ortstermin im Mangfalltal.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Bad Aibling liegt an der Mangfalltalbahn von Holzkirchen nach Rosenheim und wurde bereits 1857 eröffnet. Er ist der zentrale Zugang zu Bayerns ältestem Moorheilbad, das seit 2007 auch eine große Therme besitzt.
Wer in Bad Aibling aus dem Zug steigt, ist in Bayerns ältestem Moorheilbad angekommen.
Die Stadt liegt im Mangfalltal im oberbayerischen Landkreis Rosenheim.
Ihr Bahnhof gehört seit über 160 Jahren zur Bahnstrecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim.

Ein Bahnhof im Südwesten der Stadt
Der Bahnhof Bad Aibling liegt im Südwesten der Innenstadt zwischen Bahnhofplatz und Maximiliansplatz.
Er gehört zur Bahnstrecke von Holzkirchen nach Rosenheim, der Mangfalltalbahn.
Der Bahnhof besitzt zwei Bahnsteiggleise, die durch einen barrierefreien Personentunnel verbunden sind.
Für die Anreise stehen Parkplätze, Bushaltestellen, ein Taxistand und mehr als hundert Fahrradstellplätze bereit.
Damit ist er der zentrale Zugang zum Kurort im Mangfalltal.

Seit 1857 an der Mangfalltalbahn
Der Bahnhof Bad Aibling wurde am 31. Oktober 1857 als Station der Mangfalltalbahn eröffnet.
Die Strecke verbindet den Raum München über Holzkirchen mit Rosenheim.
Bad Aibling gehört damit zu den frühen Bahnstationen im oberbayerischen Voralpenland.
Der Bahnhof ist der Preisklasse 5 zugeordnet und besitzt einen Kiosk und eine Bahnhofsgaststätte.
Bis heute ist er ein belebter Halt an der Talbahn.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Bad Aibling wurde 1857 an der Mangfalltalbahn eröffnet und besitzt zwei Bahnsteiggleise mit barrierefreiem Tunnel. Seit 2013 hält hier die Bayerische Oberlandbahn. Ein zweiter Halt, Bad Aibling Kurpark, wurde 2009 eröffnet.
Bad Aibling liegt im Landkreis Rosenheim und ist Bayerns ältestes Moorheilbad. Seit der Eröffnung der Therme im Jahr 2007 ist die Stadt zugleich Bayerns jüngstes Thermalbad. Die erste urkundliche Erwähnung als Epininga stammt aus dem Jahr 804.
Die Lokalbahn nach Feilnbach
Von 1897 bis 1950 gab es in Bad Aibling zusätzlich einen eigenen Lokalbahnhof.
Er war Start- und Endpunkt der Lokalbahn nach Bad Feilnbach.
Ab 1950 begannen und endeten diese Züge am Bahnhof Bad Aibling selbst.
Im Jahr 1973 wurde der Verkehr auf der Strecke nach Feilnbach schließlich eingestellt.
Von der einstigen Nebenbahn blieb der Hauptbahnhof als verlässlicher Halt.

Zwei Stationen und ein Kurpark-Halt
Bad Aibling hat heute zwei Zugangsstellen an der Mangfalltalbahn.
Die eine ist der Bahnhof im Zentrum, die andere der Haltepunkt Bad Aibling Kurpark.
Der Haltepunkt am Ende des Kurparks wurde im September 2009 eröffnet.
So können Kurgäste besonders bequem und nah am Park aussteigen.
Beide Stationen liegen an derselben Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim.

Ein Stellwerk für drei Bahnhöfe
Im Bahnhof Bad Aibling steht ein modernes Gleisbildstellwerk.
Es steuert zugleich die Bahnhöfe Kolbermoor und Heufeld als Zentralstellwerk.
Seit 2013 verkehrt auf der Strecke die Bayerische Oberlandbahn.
Sie bringt die Fahrgäste in Richtung Rosenheim und in Richtung Holzkirchen.
So ist der Bahnhof ein kleiner, aber wichtiger Steuerpunkt der Talbahn.

Bayerns ältestes Moorheilbad
Bad Aibling ist Bayerns ältestes Moorheilbad und liegt im Mangfalltal.
Das Moor der Umgebung wird seit langem für Heilanwendungen genutzt.
Die Stadt trägt ihren Titel als Bad seit vielen Jahrzehnten.
Rund um den Kurpark prägt der Kurbetrieb das Leben der Stadt.
Wer zur Ruhe kommen will, ist hier am richtigen Ort.

Von der Therme bis zum Jugendstil
Seit dem 17. September 2007 ist Bad Aibling auch Bayerns jüngstes Thermalbad.
Das Wasser der Therme stammt aus fast 2300 Metern Tiefe.
Im Jahr 2002 hatte man dafür eigens eine tiefe Bohrung niedergebracht.
In der Meggendorferstraße hat sich zudem ein sehenswertes Jugendstilensemble erhalten.
So treffen in der Stadt altes Moor und moderne Therme aufeinander.

Von Epininga zur Kurstadt
Schon die Kelten und später die Römer siedelten in der Gegend von Bad Aibling.
Im Jahr 788 war der Ort ein Königshof der Karolinger.
Die erste urkundliche Erwähnung als Epininga stammt aus dem Jahr 804.
Im Jahr 2004 feierte die Stadt ihr 1200-jähriges Bestehen.
Aus dem alten Hof ist über die Jahrhunderte eine bekannte Kurstadt geworden.

Ankommen in Bad Aibling
Ankommen in Bad Aibling heißt, mitten im Mangfalltal aus dem Zug zu steigen.
Vom Bahnhof im Zentrum sind es nur kurze Wege in die Innenstadt und zum Kurpark.
Wer zur Therme möchte, steigt schon am Haltepunkt Kurpark aus.
Von hier bringt die Oberlandbahn Reisende weiter nach Rosenheim oder Holzkirchen.
So verbindet der Bahnhof das ruhige Moorbad mit dem Netz rund um München.

Häufige Fragen
Seit wann hat Bad Aibling einen Bahnhof?
Welche Züge halten in Bad Aibling?
Wie viele Bahnstationen hat Bad Aibling?
Wofür ist Bad Aibling bekannt?
Was steuert das Stellwerk in Bad Aibling?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Bahnhof Rosenheim – Rosenheim ist die nahe Kreisstadt und ein Eisenbahnknoten am Inn.
→ Ortstermin: Der Bahnhof Rosenheim – Kolbermoor liegt an derselben Mangfalltalbahn in Richtung Rosenheim.
